Tutorial

Wozu braucht man Twitter-Listen im Vertrieb?

Customer Insights über Twitter-Listen

Twitter ist ein wunderbares Werkzeug, um im Vertriebsalltag mit wenig Aufwand über Kunden, Branche oder Mitbewerber zu recherchieren. Die größte Herausforderung dabei ist vermutlich, den Überblick zu behalten und die „richtigen“ News zu finden. Und zwar ohne endlos viel Zeit in die Suche zu investieren.

Und genau da kommen „Twitter-Listen“ ins Spiel.

Twitter Listen sind eine Standardfunktion - und im Vertrieb unverzichtbar

Twitter Listen sind eine Standardfunktion – und im Vertrieb unverzichtbar

Und was sind Twitter Listen jetzt?

Eine Liste ist auf Twitter genau das, was es überall anders auch ist: eine Aufzählung von „Dingen“, die zusammengehören.

Im Fall von Twitter beinhalten Listen Twitter-Profile, die für den Ersteller der Liste „zusammengehören“. Durch die Liste werden die Tweets dieser Twitter-Profile zusammengefasst. Damit sind sie schneller überschaubar und gehen nicht im Strom des Standard-Newsstreams unter.

Mir sparen Twitter-Listen jeden Tag sehr viel Zeit und Nerven.

Im Vertriebsalltag könnten Twitter-Listen so aussehen:

  • Liste meiner Kunden (wenn Kundennamen bekannt sind): offizielle Twitter-Profile
  • Liste meiner Kundenkontakte: Twitter-Profile meiner persönlichen Ansprechpartner bei meinen Kunden
  • Liste meiner „Wunschkunden“ / „Wunschkontakte“ (analog zu 1 und 2)
  • Liste bekannter Branchen-Gurus (zum eigenen Thema)
  • Liste meiner Konkurrenten
  • ….

Ich fasse als Themenbereiche zu Listen zusammen, zu denen ich unbedingt auf dem aktuellen Stand sein möchte (muss), um meinen Vertriebsjob wirklich gut zu machen.

Wer kann meine Twitter-Listen sehen?

Twitter-Listen können sowohl öffentlich als auch privat sein.

Öffentliche Listen sind für andere Twitter-Nutzer einsehbar und abonnierbar. Jeder Twitter-Nutzer, den man einer öffentlichen Liste hinzufügt wird darüber benachrichtigt. Durch das abonnieren lassen sich Listen auch im (Vertriebs-)team gemeinsam nutzen. Aber Achtung: es gibt reichlich Situationen, in denen die öffentliche Sichtbarkeit nicht zielführend ist. Immer dann bietet es sich an, eine private Liste zu erstellen.

Private Listen sind nur für den Ersteller sichtbar – andere können sie weder sehen noch abonnieren. Die weiteren Funktionen der Liste bleiben davon aber unberührt.

Wie nutze ich Twitter-Listen am einfachsten?

Zugegeben, auf der Twitter-Oberfläche ist die Funktion der Listen gut versteckt und aus meiner Sicht unpraktisch zu nutzen.

Einfacher geht es mit einer alternativen Oberfläche. Hier gibt es eine ganze Bandbreite von Möglichkeiten und Tools.  Wem es in Bezug auf Social-Media-Aktivitäten ausschließlich um Twitter geht, sollte einen Blick auf Tweetdeck werfen.

Für alle, die auch andere soziale Netzwerke nutzen, ist ein zentrales Dashboard wie die Hootsuite eine gute Möglichkeit, effizient mit Twitter und Co. zu arbeiten.

Genau dazu habe ich euch ein Video-Tutorial erstellt, in dem ihr seht, wie Twitter Listen in der Hootsuite aussehen, angelegt und verwaltet werden:

 

Fazit: Twitter-Listen sind auch meiner Erfahrung heraus ein „Must-Use“ für jeden, der seinen Kunden wirklich zuhören will. Probiert es aus!